Das Geheimnis des Sternenpfads

Shownotes

Diese Geschichte behandelt ein Thema, das allen von uns irgendwann einmal im Leben begegnet: den Abschied von einem geliebten Lebewesen. Maurice, ein kleiner Junge, vermisst seinen geliebten Kater Scharlie, der leider nicht mehr bei ihm ist. Eines Nachts erscheint ihm die Sternenfee Aria, die von Scharlie geschickt wurde, um Maurice Trost zu spenden. Sie führt ihn auf eine magische Reise über den „Sternenpfad“, einen leuchtenden Weg, den die Tiere ins Sternenland nehmen. Dort, in einer friedvollen, himmlischen Welt, trifft Maurice auf Scharlie, der ihm versichert, dass ihre Liebe nie enden wird. Diese berührende Geschichte schenkt nicht nur Trost in Zeiten des Verlustes, sondern erinnert uns auch daran, dass die Liebe zu einem geliebten Wesen immer weiterlebt, egal wo es sich befindet.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Hallo, liebe Kinder! Schön, dass ihr wieder mit dabei seid.

00:00:04: Die heutige Geschichte behandelt ein sensibles Thema.

00:00:07: Sie geht um den Kreislauf des Lebens.

00:00:10: Wer alle, jeder Mensch und jedes Tier, kommen irgendwann auf die Erde.

00:00:14: Wir werden geboren und sammeln hier jede Menge Erfahrungen und erleben fantastische Dinge.

00:00:21: Doch irgendwann ist es an der Zeit, die Erde wieder zu verlassen.

00:00:25: So war es auch an der Zeit, für den Kater Charlie von Maurice die Erde zu verlassen.

00:00:31: Die Mutter von Maurice hat mich deshalb darum gebeten, eine Geschichte über Charlie zu schreiben.

00:00:37: Das habe ich getan, das war mir sehr, sehr wichtig.

00:00:40: Ich hoffe euch allen gefällt die Geschichte und ich hoffe sehr, sie erfüllt eure Herzen.

00:00:46: [Musik]

00:01:05: Schön, dass du da bist. Ich habe mich schon gefragt, wann wir uns wieder sehen.

00:01:12: Um ins Märchenland zu gehen, magische Geschichten und zauberhafte Welten.

00:01:19: Wir nehmen uns zur Zeit, es ist wieder soweit.

00:01:24: Willst du sehen, was ich geträumt habe? Es war so wunderschön entdecken meinen Traum.

00:01:31: Lass uns gemeinsam Reisen gehen.

00:01:36: [Musik]

00:01:41: Komm mit und lass uns Reisen gehen.

00:01:46: Das Geheimnis des Sternenfades

00:01:50: Maurice lag in seinem Bett und schlief tief und fest. Er träumte von seinem schönen schwarzen Kater Charlie.

00:01:58: Er hörte im Traum sein sanftes Schnurren und spürte für einen kurzen Moment das weiche Fell unter seinen Fingern.

00:02:07: Er vermisste ihn. Charlie war nicht mehr da, er war im Himmel.

00:02:12: Seitdem sein geliebter Kater fort war, fühlte sich die Welt ein bisschen grauer an.

00:02:19: Der Mond leuchtete hell und die Sterne funkelten wundervoll und erhältten die Nacht.

00:02:25: Plötzlich huschte ein glitzendes Licht durch die Luft.

00:02:30: Eine winzige Gestalt mit schimmernden Flügeln landete lautlos auf Maurice Fensterbrett.

00:02:37: Es war Arya, die Sternenfee. Charlie hatte sie zu ihm geschickt.

00:02:42: Der Kater wusste, dass Maurice ihn sehr vermisste.

00:02:46: Deshalb hatte er Arya darum gebeten, ihm Trost zu bringen und ihn in das Geheimnis des Sternenfades einzubein.

00:02:55: Die kleine Fee hob ihren Stab und tippte sanft gegen das Fenster.

00:03:00: Ein leises Glingen ertönte und wie von Zauberhand sprang das Fenster auf.

00:03:06: Ein Hauch von Nachtluft wehte herein. Arya flattete in das Zimmer in dem Maurice schlief und landete sanft auf seinem Kopfkissen.

00:03:16: Dann streute sie goldenen Sternenstaub über seinen Kopf und wartete bis er die Augen öffnete.

00:03:23: Es dauerte nicht lange, bis Maurice aufwachte.

00:03:27: Er entdeckte Arya sofort und rieb sich verwundert die Augen.

00:03:32: Träumte er oder war da wirklich eine kleine Fee in seinem Zimmer?

00:03:38: Er war sich nicht sicher. Doch Arya lächelte ihn freundlich an und sprach.

00:03:44: Hallo Maurice! Ich bin Arya, die Sternenfee. Charlie hat mich zu dir geschickt.

00:03:50: Er selbst kann leider nicht kommen, aber er wollte, dass du weißt, dass er immer über dich wacht.

00:03:57: Bei dem Gedanken an seinen geliebten Kater spürte Maurice ein seltsames Zehen im Bauch.

00:04:04: Arya, die sehr feinfühlig war, bemerkte es sofort.

00:04:09: Sie legte ihre Hand liebevoll auf Maurice Schulter und sprach weiter.

00:04:14: Sei nicht traurig. Ich habe eine Überraschung für dich.

00:04:18: Komm mit mir mit. Ich verrate dir das Geheimnis des Sternenfades.

00:04:23: Und wir besuchen Charlie.

00:04:25: Maurice nickte, noch halb im Schlaf, aber auch voller Staunen.

00:04:31: Arya streute funkelnden Sternenstaub über seinen Kopf.

00:04:35: Dann flüsterte sie einen magischen Spruch.

00:04:38: Sternen glanz und mohndenschein, du wirst federleicht und klein.

00:04:44: Hoch hinauf ins Himmelsmeer, schwebst du nun und wiegst nichts mehr.

00:04:50: Noch während Arya die Worte sprach, fühlte sich Maurice plötzlich federleicht

00:04:56: und wurde wie von zauber Hand in die Lüfte gehoben.

00:05:00: Arya fasste seine Hand und gemeinsam flogen sie hinaus in die funkelnde Sternennacht.

00:05:07: Maurice Herz klopfte schneller, aber nicht aus Angst.

00:05:11: Es war ein aufregendes, wunderbares Gefühl.

00:05:15: "Siehst du den leuchtenden Pfad vor uns?" fragte Arya und zeigte auf eine Straße

00:05:21: aus schimmernden Sternen, die wie eine Brücke aus Licht in den Himmel führte.

00:05:27: "Das ist der Sternenpfad. Ihm folgen alle Tiere, wenn sie ins Sternenland reißen.

00:05:34: Eigentlich dürfen sonst nur wir Sternen fähn den Pfad betreten.

00:05:38: Doch heute machen wir eine Ausnahme, nur für dich."

00:05:43: Maurice vertraute der kleinen Pfee und genoss seine Reise in die unbekannte Welt.

00:05:49: Sein Bauch kribbelte voller Vorfreude seinen Kater bald zu sehen.

00:05:54: Die beiden schwebten den schönen Pfad aus funkelnden Sternen entlang.

00:06:00: Überall um sie herum sausten glühende Kometen vorbei und silberne Wolken umgaben sie.

00:06:07: Alles sah so wundervoll aus.

00:06:10: Nach einer ganzen Weile kamen sie zu einem leuchtenden Tor aus Wolken.

00:06:15: "Wir sind da!" flüsterte Arya bedächtig.

00:06:20: "Das ist ein ganz besonderer Ort."

00:06:23: Maurice drückte ihre Hand fester und gemeinsam gingen sie durch das Tor hindurch.

00:06:29: Auf der anderen Seite war es unglaublich hell.

00:06:33: Maurice war für einen kurzen Moment geblendet.

00:06:36: So strahlend war der Ort.

00:06:39: Doch seine Augen gewöhnten sich schnell anderslicht.

00:06:43: Erstaunt blickte er sich um.

00:06:45: Sie standen auf einer riesigen Wolke, die weit und endlos schien.

00:06:51: Diese Wolke war anders als alle, die er je gesehen hatte.

00:06:55: Sie strahlte Wärme und pure Liebe aus, die ihn umhüllte.

00:07:00: Maurice hatte das Gefühl, als ob die Zeit hier nicht existierte.

00:07:04: Es waren unzählige glückliche Tiere zu sehen.

00:07:08: Ein paar Hunde spielten mit einem Ball.

00:07:11: Katzen überraschten sich gegenseitig mit eleganten Sprüngen

00:07:14: und jagten spielerisch umher.

00:07:17: Einige Vögel sangen fröhliche Melodien, die wie Lide aus fernen Welten klangen.

00:07:23: Und prachtvolle Pferde galoppierten durch die weite, strahlende

00:07:27: Landschaft. Ihre Mänen flatterten im Wind und ihre Hufe hinterließen funkender Spuren auf dem Boden.

00:07:34: Alles war erfüllt von einer Leichtigkeit, die Maurice das Herz erwärmte. Es war, als ob jedes

00:07:42: Wesen hier in völliger Harmonie mit sich selbst und der Welt um es herum lebte. Als ob Arya

00:07:49: seine Gedanken spüren konnte, sprach sie. "Es ist der Himmel, der Frieden und Freude schenkt. Hier

00:07:55: findet jedes Tier seinen Platz. Sie alle sind jetzt Sternentiere. Sie sind frei, ohne Sorgen oder

00:08:03: Schmerz. Doch jeder von ihnen hat eine Herzensaufgabe. Sie alle wachen über jemanden auf der Erde. Wenn

00:08:12: ein Mensch Trost braucht, schicken sie ihm Licht und Wärme aus der Ferne. Da vorne am Ufer des

00:08:18: Wolkensees wartet übrigens Charlie auf dich, sagte Arya lächelnd und zeigte auf einen ruhigen

00:08:24: klaren See, dessen Wasseroberfläche wundervoll durch das Licht glitzerte und sich tausende

00:08:31: Sterne darin spiegelten. Maurice entdeckte Charlie. Er rannte auf ihn zu. Sein Kater sprang mit einem

00:08:39: leisen Mauen in seine Arme. Charlie schnurrte und Maurice konnte spüren, wie sein Herz vor Freude

00:08:46: schneller schlug. "Njaun, ich bin immer bei dir, Maurice. Jedes Mal, wenn du den Sternenhimmel siehst,

00:08:53: den blauen Himmel am Tag oder die sanften Wolken am Morgen, denke an mich. Njaun, ich bin immer dort

00:09:01: und wache über dich. Meine Liebe zu dir ist unendlich und wird niemals vergehen, egal wo ich

00:09:09: bin. Ich wollte unbedingt, dass du das weißt. Njaun, aber jetzt ist es Zeit. Du musst zurück nach

00:09:16: Hause. Auf dich wartet dort ein wundervolles Leben und ich werde von dir oben zu sehen und dadurch

00:09:23: daran teilhaben. Njaun. Ich freue mich auf all die schönen Erfahrungen und Erlebnisse, die du noch

00:09:29: machen wirst. Das Leben ist wundervoll und hält noch viele schöne Dinge für dich bereit. Njaun."

00:09:36: Maurice spürte, wie sich eine Welle der Wärme in seinem Herzen ausbreitete. Er hatte Charlie so

00:09:43: sehr vermisst, aber jetzt fühlte er sich getröstet. Er wusste, dass die Liebe zwischen ihnen niemals

00:09:51: enden würde. Die Worte des Katers gaben ihm Mut und plötzlich war die Traurigkeit, die ihn lange

00:09:58: begleitet hatte, ein wenig leichter. "Ich werde dich nie vergessen, Charlie", sagte er mit einem

00:10:05: Lächeln. "Und wann immer ich dich brauche oder an dich denke, werde ich zum Himmel hinaufblicken und

00:10:12: wissen, dass du bei mir bist." Der Kater schnurrte und trat noch einen Schritt näher, bevor er sich

00:10:18: sanft an Maurice schmiegte. "Njaun, du musst dich nicht verabschieden, Maurice. Du weißt, ich bin immer

00:10:25: bei dir, im Wind, in den Sternen, in seinem Herzen und ich werde auf dich achten, wo auch immer du auf

00:10:33: der Erde bist." Ariati in der Nähe schwebte, nickte Maurice freundlich zu. Es war an der Zeit,

00:10:40: zu gehen. Sie streute einen große Handvoll Sternenstaub in die Luft und sprach.

00:10:46: "Mit Sternenstaub und Himmelswind kehr zurück, ganz geschwind. Die Erde ruft, du musst nun gehen,

00:10:54: du kannst nicht mehr auf Wolken stehen." Maurice wurde von glitzenden, funkelnd Sternen umhüllt.

00:11:01: Die Sterne tanzen immer schneller um ihn herum. Ein Wirbel entstand. Dieser Hub Maurice sanft

00:11:08: in die Luft und drog ihn zurück zur Erde. Wenig später, als der letzte Funken erloschte,

00:11:15: löste sich der Wirbel langsam auf und verschwand in der Stille der Nacht. Maurice blickte sich um.

00:11:22: Er lag wieder in seinem Bett. Hatte er alles nur geträumt? Er war sich nicht sicher. Er blickte

00:11:30: zu den Sternen und spürte eine tiefe Gewissheit, dass Charlie gerade zu ihm hinab blickte und

00:11:37: sie für immer durch ihre Liebe miteinander verbunden waren. Dann sah er ein Glitzern und

00:11:43: Funkeln in der Nachtluft und entdeckte einen Umriss von einer zarten kleinen Gestalt mit Flügeln.

00:11:50: Er war sich sicher, dass dies Arya war.

00:11:54: [Musik]

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