Das Apfelhof Abenteuer
Shownotes
Lienke lebt mit ihrem Bruder Bennek und ihren Eltern auf einem Apfelhof im Alten Land, wo das Leben nie langweilig wird. Es ist Frühling, die Apfelbäume erblühen in zarten Rosa- und Weißtönen, und die Bienen summen eifrig umher. Doch dann wird Lienkes Idylle gestört: Der frisch gebackene Apfelkuchen ihrer Mutter verschwindet spurlos! Lienke und Bennek machen sich auf die Suche nach dem Dieb und entdecken eine überraschende Spur...
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Danke fürs Zuhören und viel Spaß auf dem Apfelhof
Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo liebe Kinder!
00:00:01: Linke 4 und Bennig 8 Jahre alt leben zusammen mit ihrer Familie auf einem Apfelhof im alten
00:00:08: Land bei Hamburg.
00:00:09: Ich finde, das klingt so wundervoll, darüber musste ich natürlich eine Geschichte schreiben.
00:00:14: Ich hoffe, sie gefällt euch!
00:00:16: Schön, dass du da bist, ich hab mich schon gefragt, wann wir uns wieder sehen, um ins
00:00:42: Märchenland zu gehen.
00:00:45: Magische Geschichten und zauberhafte Welten, wir nehmen uns zur Zeit.
00:00:52: Es ist wieder soweit, willst du sehen, was ich geträumt hab?
00:00:57: Es war so wunderschön, entdecke meinen Traum, lass uns gemeinsam Reisen gehen.
00:01:11: Das Apfelhof-Abenteuer, Kuchendieb und Apfelblüten.
00:01:21: Oh Linke hatte ein wunderbares Leben.
00:01:26: Zusammen mit ihrem großen Poder Bennig und ihren Eltern lebt sie auf einem Apfelhof im
00:01:31: alten Land in der Nähe von Hamburg.
00:01:33: Das alte Land ist das größte, zusammenhängende Obstanbaugebiet in Deutschland.
00:01:40: Linke liegt es dort zu leben.
00:01:42: Auf einem Apfelhof ist es nämlich niemals langweilig.
00:01:46: So war es auch an diesem Tag, von dem ich euch heute erzählen möchte.
00:01:51: Linke saß gerade auf einer Bank, als einen Apfel und überlegte, welche Jahreszeit sie
00:01:57: am meisten mochte.
00:01:59: Sie liebte den Kreislauf der Natur, besonders den der Apfelbäume.
00:02:05: Im Frühling erwachten die Bäume mit ihren Zart-Rosa-Weißenblüten, die von den Bienen
00:02:11: bestäubt wurden.
00:02:13: Im Sommer wuchsen aus den kleinen Fruchtansätzen allmählich leckere saftige Äpfel heran,
00:02:19: die im Herbst geerntet werden konnten.
00:02:21: Und wenn der Winter kam, roten die Bäume wohl verdient, um im nächsten Frühjahr wieder
00:02:28: von neuem zu erwachen.
00:02:29: So ging es ja aus, ja ein, und jedes Jahr war erneut so schön.
00:02:36: "Ich glaube, ich mag den Frühling am meisten.
00:02:39: Die Apfelblüten sehen so schön aus", sagte Linke.
00:02:44: Ihr Bruder Beneck, der neben ihr saß und mit einem Apfelkern zwischen den Fingern spielte,
00:02:50: nickte.
00:02:51: "Ich mag am liebsten den Herbst, wenn die Äpfel geerntet werden.
00:02:55: Es schmeckt doch nichts besser als ein Apfel, den man direkt vom Baum flügt.
00:03:00: Körbeweise wurden die Äpfel im Herbst gesammelt, zu Saft gepresst, zu Apfelmus gekocht oder
00:03:07: frisch vernascht, eingelagert und der Großteil wurde natürlich verkauft.
00:03:12: Ach, es gab so vieles, was man mit Äpfeln machen konnte."
00:03:17: Linke hing noch ihren Gedanken nach, als plötzlich ein lauter Schrei zu hören war.
00:03:26: Beneck schnipste den Apfelkern weg, sprang auf und sauste los.
00:03:31: "Komm, Linke, das war Mama.
00:03:33: Vielleicht braucht sie unsere Hilfe."
00:03:35: Linke rannte so schnell sie konnte ihrem Bruder hinterher.
00:03:40: Sie wollte ihrer Mutter Gesche natürlich auch helfen und zu dem wissen, was geschehen
00:03:45: war.
00:03:46: Völlig außer Atem kamen die beiden Geschwister am Haus an.
00:03:51: Sie hörten die Stimme ihrer Mutter.
00:03:54: "Das kann doch nicht wahr sein.
00:03:56: Wo ist er denn hin?
00:03:58: Er kann sich doch nicht einfach in Luft auflösen."
00:04:01: "Mama, was ist passiert?"
00:04:05: fragte Linke ein wenig aufgeregt ihre Mutter.
00:04:08: Diese bemerkte ihre Kinder erst jetzt.
00:04:11: So vertieft war sie in ihre Suche nach dem verschwundenen Gegenstand gewesen.
00:04:16: Gesche klärte ihre Kinder auf.
00:04:19: "Mein Apfelkuchen ist verschwunden."
00:04:22: Sie lief weiter hektisch hin und her.
00:04:25: "Ich habe ihn nur kurz hier auf die Bank gestellt, um noch meinen Sonnenhut zu holen
00:04:30: und als ich wiedergekommen bin, war er einfach weg."
00:04:33: Linke's Herz begann schneller zu schlagen.
00:04:37: Das war ein Wasch echter Apfelkuchenfall, der gelöst werden musste.
00:04:44: Benek und Linke schaute einander an und nickten sich zu.
00:04:48: Dann flitzten sie gemeinsam los.
00:04:51: Sie riefen ihrer Mutter noch zu.
00:04:53: "Keine Sorge, Mama.
00:04:55: Wir werden herausfinden, wo dein Apfelkuchen geblieben ist."
00:04:58: Zuerst befragten sie alle Bewohner des Apfelhofs.
00:05:03: Doch natürlich hatte keiner den verschwundenen Apfelkuchen gesehen.
00:05:08: "Das war ja eigentlich auch klar," sagte Benek.
00:05:11: "Den Kuchen würde ja niemand ohne zu fragen einfach so nehmen.
00:05:15: Das macht man ja normalerweise nicht.
00:05:18: Außerdem hätte ja sowieso jeder von uns ein Stück abbekommen."
00:05:21: Linke stimmte ihrem Bruder zu.
00:05:25: Doch dann hatte sie eine Idee.
00:05:29: "Du hast recht.
00:05:31: Ein Mensch würde den Kuchen nicht einfach ohne zu fragen nehmen.
00:05:35: Doch vielleicht, vielleicht hat ihn sich ein Tier geholt."
00:05:39: "Aber welches Tier kann denn so schnell einen ganzen Kuchen
00:05:44: bezahmt der Backform mitnehmen oder auffressen?"
00:05:47: entgegnete Benek zweifelnd.
00:05:50: "Damit hatte er auch wieder recht," dachte Linke.
00:05:54: "Aber sie wollte ihre Idee nicht aufgeben."
00:05:58: Daher beschloss sie allen Hoftieren einen Besuch abzustatten.
00:06:03: Bei den Hühnern war alles ruhig.
00:06:06: Die Hofkatze lag in der Sonne und schlief.
00:06:09: Ihr Bauch sah normal dick aus und Linke konnte auch keinen Kuchengrümel im Fell entdecken.
00:06:15: Mit ziemlicher Sicherheit hatte die Katze nichts mit dem Verschwinden des Apfelkuchens zu tun.
00:06:22: Daher ging Linke weiter in Richtung des Schweinestalls.
00:06:26: Als sie um die Ecke bock, bekam sie Augenblicklich einen Riesen-Schreck.
00:06:33: Die Tür des Stalls standen sperrangelweit offen und Trüffel das Schwein war verschwunden.
00:06:41: Doch Trüffel hatte eine Spur aus Stroh und Schlamm hinterlassen,
00:06:45: die zumindest zeigte, in welche Richtung er losgerannt war.
00:06:50: Linke mochte das Schwein sehr.
00:06:52: Sie vergasten Augenblicklich den verschwundenen Apfelkuchen, denn jetzt war es für sie wichtiger,
00:06:58: finden. Sie rief ihren Bruder Benek zur Hilfe. Gemeinsam suchten sie nach dem Schwein. Doch
00:07:06: egal wo sie suchten, sie fanden es nicht. Sie hatten keine Idee, wo sie noch nachsehen sollten,
00:07:13: bis Benek ein kleiner Schwarm Spatzen auffiel, der irgendetwas zu fressen schien. Die Geschwister
00:07:21: näherten sich den Vögeln. "Sieh mal, da sind doch Kuchenkrümel auf dem Boden!" stellte Linke
00:07:28: aufgeregt fest. Die beiden entdeckten immer mehr der Krümel, es war eine regelrechte Spur,
00:07:34: der sie folgen konnten. Sie führte sie an der alten Scheune vorbei, über einen schmalen
00:07:40: Trampelpfad zum Apfelgarten. Dort verlor sich die Spur. "Drüffel muss hier irgendwo sein!"
00:07:47: flüsterte Linke aufgeregt. Die Geschwister suchten alles nach ihm ab, bis sie plötzlich ein zufriedenes
00:07:55: Grunzen hörten. Und da war er. Drüffel. Das Schwein stand gemütlich im Schatten eines besonders
00:08:04: prächtigen Apfelbaumes und hatte seine Schnauze tief in etwas gesteckt, das er genüsslich fraß.
00:08:10: Um ihn herum lagen Kuchenkrümel ein paar Apfelstücke und eine zerbeute Kuchenform.
00:08:18: "Drüffel, du hast also den Apfelkuchen geklaut!" rief Benneck, während Linke vor Erleichterung
00:08:26: lachte. Sie war sehr froh darüber, dass sie das freches Schweinchen gefunden hatten.
00:08:32: Drüffel hob zur Begrüßung nur kurz den Kopf und schmatzte dann genüsslich weiter.
00:08:38: Der Apfelkuchen war einfach zu lecker, man konnte ihm nicht verübeln, dass er ihn geklaut
00:08:44: und gegessen hatte. "Ach, du verfressenes Schweinchen!" seufzte Linke und kraulte Drüffel am Ohr.
00:08:52: "Mama wird schimpfen, wenn sie erfährt, dass du den ganzen Kuchen gefressen hast!"
00:08:58: Benneck grinste. "Naja, wenigstens wissen wir jetzt, wo der Apfelkuchen geblieben ist und Drüffel ist
00:09:06: auch wieder da." Vorsichtig lotsten sie das Zufriedene, aber kugelrunde Schwein zurück zum Stahl.
00:09:14: Als sie ihrer Mutter berichteten, was geschehen war, schüttelte sie erst den Kopf, dann musste
00:09:21: auch sie lachen. "Unser frecher Kleiner Drüffel, wir sollten unbedingt darauf achten, dass wir
00:09:27: seine Stalltür immer richtig schließen." Zwei Stunden später saß die Familie zusammen auf der
00:09:34: Terrasse. Ein neuer, frisch gebackener Apfelkuchen stand auf dem Tisch, diesmal außerhalb von
00:09:41: Drüffels Reichweite. Linke atmete tief ein. Das herrlich süße Aroma des Kuchens vermischte sich
00:09:50: mit dem zarten Duft der Apfelblüten, den der laue Frühlingswind herandrug. Sie ließ ihren Blick
00:09:57: über den Hof schweifen. Die Apfelbäume standen in voller Blüte, ihre zarten Blütenblätter tanzen
00:10:04: sanft im Wind, während die Bienen fleißig summten. "Ich glaube, der Frühling ist ganz
00:10:11: gewiss meine liebste Jahreszeit." mummete sie lächelnd. Ihr Bruder Benek, der genüsslich in
00:10:18: sein Kuchenstück bis, schüttelte grinsend den Kopf. "Warte erst mal ab, bis du den ersten Apfel
00:10:24: im Herbst pflückst, dann änderst du deine Meinung bestimmt." Linke lachte. Eigentlich war es egal,
00:10:32: welche Jahreszeit die schönste war, solange es sie auf dem Apfelhof war. Dort war es immer schön.
00:10:39: Linke wusste, dass es noch viele solcher kleinen Abenteuer geben würde. Mit all ihren eigenen
00:10:46: Überraschungen, Herausforderungen und natürlich den wunderbaren Lektionen, die die Natur und das
00:10:53: Leben auf dem Apfelhof ihnen immer wieder beibrachten.
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